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    <description>Mit dem LKW auf Tour</description>
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 <title>Sudan: Karimar</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=325</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Karimar1.jpg">Karimar</a><br />
<br />
Wir sind in Karimar. Der Jebel Barka (Heiliger Berg auf arabisch) ragt als massiver Berg über den Nil. Daneben stehen, für ihr Alter perfekt erhalten, die Tempel und Pyramiden des Königreichs von Kush. <br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Karimar2.jpg">Foto Karimar 2</a><br />
<br />
Ein paar Kilometer weiter, in einem kleinem Dorf, ohne Hinweisschild oder gar Straße, besuchen wir die Gräber von El Kurru. Als wir ankommen, ist der Fahrer eines Eselskarren so freundlich, den Mann mit dem Schlüssel zu den Gräbern zu holen. <br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Grab1.jpg">Grab Karimar</a><br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Grab2.jpg">Grab Karimar</a><br />
<br />
Wir bezahlen 20 Pfund (7 Euro), der Mann schließt auf und wir steigen , mit Taschenlampen bewaffnet, eine dunkle Treppe hinab. Das Erlebnis ist das direkte Gegenteil vom Tal der Könige. Hier kann man selbst entdecken, die Wandmalereien sind gut erhalten, aber ich bin trotzdem froh, als wir wieder im Tageslicht stehen. Irgendwie ist das doch ein Platz für die Toten.<br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Grab3.jpg">Grab Karimar</a>]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=325</comments>
 <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:47:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Sudan: Kamelkarawande</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=324</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Kamele.jpg">Kamele</a><br />
<br />
Weiter gehts am Nil entlang, Richtung Khartoum. Beidseitig der Straße ist Sand, durchzogen von unzähligen Kamelspuren. Wir sind an einem Haupt-Karawenweg Afrikas. Sudanesische Kamele werden hier in großen Herden tausende von Kilometern nach Kairo in die Schlachthöfe geführt, denn Kamelfleisch ist günstig und die Nachfrage aus Ägypten groß. <br />
<br />
Kamelfleisch wird nach Kilo berechnet, also gibt es während des Tracks keine Rücksicht für alte Kamele oder Neugeborene. Niemand macht sich die Mühe, Kadaver zu entsorgen. Die heiße Saharasonne trocknet alles Leben aus und so wächst Jahr für Jahr die Anzahl der Sandhaufen rechts und links des Weges, aus denen Knochen und Fellreste ragen.<br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Kamele2.jpg">Kamele</a><br />
<br />
Ich habe ein merkwürdiges Gefühl dabei. Da ist der marktwirtschaftliche Faktor, Angebot und Nachfrage, die Logik des günstigen Lebend-Transports der Kamele, die ja selber laufen und als Wüstentiere wenig Nahrung und Wasser brauchen. Als tierliebe Europäerin sehe ich auch die Tiere, die doch Persönlichkeit und Seele haben, gerade die charakterstarken und beeindruckenden Kamele. Und dann ist da die Legende, eine der schönsten Geschichten Afrikas von Kamelkarawanen als der einzigen Möglichkeit, Salz und Tauschwaren durch die heiße Wüste zu transportieren. Diese Karawanen gibt es eigentlich nicht mehr, LKWs fahren jetzt durch die Wüste, Asphalt wird verlegt, auch hier wird die Welt kleiner, und die Abenteuer und Geheimnisse weichen zurück. <br />
<br />
Die Kamelkarawanen nach Kairo haben keine Geheimnisse und keinen Anspruch, außer sich selbst am Ende selbst zu zerfleischen. Irgendwie macht mich das traurig.<br />
]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=324</comments>
 <pubDate>Tue, 9 Mar 2010 10:44:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Sudan: Dongola</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=323</link>
<description><![CDATA[Dongola - das klingt nach Afrika, nach Geschichten aus Märchenbüchern, nach vergangenen Königreichen. Wir finden eine lebendige Stadt vor, in der Mittagshitze bummeln wir durch die Hauptstraße und gönnen uns einen frittierten Nilbarsch.<br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Dongola2.jpg">Dongola</a><br />
<br />
Eigentlich ein gemütlicher Tag, wenn da nicht der Kontrollposten wäre, der ein Papier von uns möchte, dass wir nicht haben. Wir versprechen, das Papier zu besorgen und umfahren dann weiträumig diesen Posten. Sowas lernt man in Afrika. <br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Dongola1.jpg">Dongola</a><br />
<br />
]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=323</comments>
 <pubDate>Mon, 8 Mar 2010 10:18:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Sudan: Suchtmittel Kaffee</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=322</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Kaffee.jpg">Kaffee</a><br />
<br />
Kaffee - für uns ein Suchtmittel im Sudan. Das Business ist fest in Frauenhand. Überall auf den Straßen sieht man die kleine Kaffee-Stände und wir haben den Ehrgeiz, so viele wie möglich auszuprobieren. Der traditionelle Kaffee wird in kleinen silbernen, merkwürdig geformten Kannen serviert. Es ist eine Art türkischer Mokka, mit Ingwer und Kardamon aufgegossen und ziemlich scharf. <br />
<br />
Wahlweise kann man auch Hibiskustee trinken. Der ist schön rot und sauer und schmeckt so, wie man denkt, dass Hagebuttentee schmecken sollte (dann aber nie tut).<br />
<br />
Natürlich wird in alle Getränke massenweise Zucker geschüttet. Drei Löffel pro Mokkatasse sind normal für den gesamten arabischen Raum. Sogar die Säfte sind extra gezuckert. Bodo findets toll, ich brauch wohl noch ein paar Jahre, um mich daran zu gewöhnen. ]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=322</comments>
 <pubDate>Sat, 6 Mar 2010 09:38:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Sudan: Kleiderspende</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=321</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Spende1.jpg">Spende</a><br />
<br />
Diese Familie haben wir am Nil getroffen. All ihr Hab und Gut passt auf einen Handkarren und die Familie ist ohne Haus auf Gelegenheitsarbeiten angewiesen. Auch hier war ein Kleidersack eine große Hilfe - Danke an die Spender nach Deutschland. ]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=321</comments>
 <pubDate>Thu, 4 Mar 2010 09:37:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Sudan: Fliegen fliegen Fliegen nach</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=320</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Fliegen2.jpg">Fliegen</a><br />
<br />
Hier möchte ich niemanden überfallen, sondern werde im Gegenteil selbst angegriffen - von Millionen von Fliegen. Das ist am Nil so eine Sache: die Fliegen kommen gegen 17 Uhr, bleiben in den Haaren hängen, kriechen in Mund, Nase und Ohren und nerven wirklich gewaltig. Wenn es dunkel wird, machen sie Feierabend und sind plötzlich verschwunden. <br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Fliegen1.jpg">Fliegen</a><br />
<br />
Da die Fliegen zu zahlreich sind, um sie zu verscheuchenund außerdem nicht stechen, arrangiert man sich eben. In den Dörfern tragen manche Männer ein Netz um dem Kopf, die Frauen nehmen ihre Kopftücher und wir bleiben einfach so lange im Auto, bis der Wahnsinn vorbei ist.<br />
<br />
]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=320</comments>
 <pubDate>Tue, 2 Mar 2010 09:35:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Sudan: Am Nil entlang II</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=319</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Tuer.jpg">Sudanesische Tür</a><br />
<br />
Die kleinen sudanesischen Dörfer versetzen uns in Erstaunen. Es ist blitzsauber, die Böden sind gefegt, die kleinen Bäume werden gestützt, die Beete sind eingerahmt und weit und breit ist kein Müll zu sehen.  Wenn man aus Ägypten kommt, ist das hier ein anderer Planet. <br />
<br />
Die Lehm-Häuser werden mit flüssigem Lehm verputzt, der dann farbig angestrichen wird. Das ganze sieht aus wie Zuckerguss. Die Türen werden farbig passend bemalt. Da wir im LKW etwas höher sitzen, können wir über die Mauern in die Höfe gucken, und auch wenn das etwas unhöflich ist, riskiere ich doch hier und da einen Blick und sehe sauber gefegte Innenhöfe, in denen die Frauen das Essen vorbereiten, mit den Kindern spielen oder mit den Nachbarinnen plauschen. Kann das Leben hier so schön sein, wie es aussieht?<br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Menschen1.jpg">Menschen</a><br />
<br />
Der größte Unterschied zu Ägypten liegt in der Freundlichkeit der Menschen. Die Sudanesen sind herzlich, kontaktfreudig, ohne aufdringlich zu sein, höflich und bescheiden. Sie freuen sich sehr, wenn man ihr Land mag und daher sind die Zauberworte auf sudanesich-arabisch: sudan quiss (der Sudan ist schön) und sudan miamia (der Sudan ist perfekt).<br />
<br />
]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=319</comments>
 <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:31:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Sudan: Am Nil entlang</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=318</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Nil.jpg">Nil</a><br />
<br />
Wir fahren den Nil entlang. Wie wunderschön ist es hier! Der Nil hält alle Versprechen und übererfüllt alle Erwartungen. Das Wasser fließt breit und träge vorbei, nur zwischen den Felsinseln kräuseln Strudel die Wasseroberfläche. Am Ufer wechseln sich Sandbänke mit Feldern, Wiesen und Palmen ab. Alle hundert Meter hört man das rythmische Stampen der Wasserpumpen, ansonsten gibt es nur Vogelgezwitscher. <br />
<br />
Der besondere Reiz hier ist die tiefgrüne Fruchtbarkeit der Nilufer, die im krassen Gegensatz zu der sandigen und kargen Wüste steht, die hinter den Feldern beginnt. Himmel und Hölle, direkt neben einander.<br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_Menschen2.jpg">Nilbauer</a><br />
<br />
Wir sind alleine, nur ein paar Nilbauern pflügen ihren Acker oder reiten auf dem Muli vorbei. Hier ist die Zeit stehen geblieben, abgesehen von den Wasserpumpen und Energiesparlampen ist alles so, wie es wohl seit Jahrhunderten ist. <br />
<br />
 <br />
<br />
]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=318</comments>
 <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 09:28:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Assuan - Wadi Halfa: Auf der Fähre</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=317</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_WadiHalfa1.jpg">Hafen Wadi Halfa</a><br />
<br />
Nach einer Nacht voller Stechmücken und Gedanken an Rififi und MAT starten wir in Assuan zur Personenfähre. Wir sind früh da, denn wir werden an Deck schlafen und es wird voll werden. Die Ausreise für uns Europäer ist unkompliziert, es gibt zwar jede Menge Stempel und wirklich unsinnigen Papierkram (z.B. wird ein Essen-Gutschein gegen einen gleichwertigen Gutschein eingetauscht, das zuvor gekaufte Ticket wird am nächsten Schalter weggeworfen etc.), aber die Menschen sind freundlich, und wir sind nach wenigen Minuten auf dem Schiff. <br />
<br />
Nach uns kommen die Fahhradfahrer der Tour d´Afrique, 50 von ihnen schlafen in Kabinen und 25 mit uns auf dem Deck. Die Fahrräder werden an der Reling angeschlossen, das bringt die ankommenden sudanesischen Händler in Bedrängnis, die dort normalerweise ihre Kartons mit Fernsehern, Damenwäsche und Haushaltsgeräten stapeln. Also nutzen sie ihre Ware kurzerhand dazu, eine Moschee mitten auf dem Deck zu bauen, direkt vor unserer Schlafstelle. So haben wir angenehme Nachbarn, die sich mehrmals am Tag nach Osten verneigen, umgeben von Gebrauchswaren Made in China.<br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Aegypten_Faehre3.jpg">Faehre wadi halfa assuan</a><br />
Auf Deck - vorher<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Aegypten_Faehre4.jpg">Faehre wadi halfa assuan</a><br />
Auf Deck - nachher<br />
<br />
Die Nacht ist lang und kühl, die Stimmung gut, und im Morgengrauen erreichen wir Abu Simbel. Alle Passagiere zücken ihre Handies, Europäer wie Sudanesen, um den Augenblick fotografisch festzuhalten. Mittags überholen wir den Ponton und winken unserem Katzmaten zu, eine Stunde später sind wir in Wadi Halfa, Sudan. Die Organisatoren der Fahrradtour bestehen darauf, dass ihre 75 Pässe bevorzugt behandelt werden, also müssen wir sechs anderen Europäer zwei Stunden warten. Die Truckfahrer der Fahrradtour parken ihre LKWs im Hafen genau vor den unseren, obwohl daneben noch Platz gewesen wäre und versperren uns damit (bewusst) den Ausgang. Da fragt man sich doch: Ignoranz oder Boshaftigkeit? Wir beschließen, diese Idioten zu ignorieren und uns auf das zu freuen, was vor uns liegt: wir sind im Sudan!<br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100215-Sudan_WadiHalfa2.jpg">Hafen Wadi Halfa</a><br />
Das ist der Hafen von Wadi Halfa: ein Felsen und viel Natur...<br />
<br />
- - - -<br />
<br />
Tipps und Infos<br />
Die besten Plätze sind unter den Rettungsbooten, das hat man uns eingebläut, aber Bodo findet noch einen windgeschützten Platz mitten auf dem Deck vor einer abgeschlossenen Tür. Tagsüber ist es sehr heiß, es empfiehlt sich die Mitnahme einer Plane und Gurten, um sich einen Sonnenschutz zu bauen. Unter den Rettungsbooten erübrigt sich das natürlich. Nachts kann es kalt und windig werden, daher braucht man auch warme Klamotten und Schlafsäcke. Eine Leselampe, Trinkwasser und Knabbergebäck vervollständigen das Gepäck. <br />
<br />
Mit dem Essensgutschein kann man sich nachmittags oder abends eine Mahlzeit in der Bordküche holen. Bei uns gab es Hähnchen, Gemüse und Reise und es war - entgegen zahlreicher Warnungen im Internet - sehr lecker. Softgetränke kosten 2 Pfund, ansonsten gibt es nichts zu kaufen. Morgens kann man frühstücken, und Kaffee und Tee ist umsonst. <br />
<br />
Die Damen-Toiletten waren bis zum Schluss gut benutzbar, die Herrentoilette hatte wohl ein Wasserproblem. <br />
<br />
Wir waren um 9 Uhr auf dem Boot und blieben mit ein paar anderen Travellern bis Mittags allein. Dann allerdings wurde es sehr voll, da viele sudanesische Händler ihre Waren mitbrachten und stapelten. Die Stimmung war von Anfang an gut, wurde aber am Morgen nach durchstandener kühler Nacht sehr herzlich. <br />
<br />
Abends muss man seinen Pass beim Käptain abgeben. Man bekommt den Pass dann morgens kurz vor Ankunft im Restaurant wieder. Ebenfalls abends findet die medizinische Untersuchung statt: ein Funkthermometer wird ins Ohr gesteckt. Wir haben uns köstlich amüsiert.  ]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=317</comments>
 <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:19:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Assuan - Mit dem LKW auf den Ponton Richtung Sudan</title>
 <link>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=316</link>
<description><![CDATA[Wir bleiben einige Tag in Assuan, denn die Fähre von Assuan nach Wadi Halfa (Sudan) muss organisiert werden. Die Landwege von Ägypten in den Sudan sind leider geschlossen, also muss man sein Gefährt und sich selbst verschiffen. Das ist kompliziert und teuer. <br />
<br />
Für unseren MAT bezahlen wir 5000 Pfund (ca. 1250 Euro). Der LKW muss auf einen Ponton gefahren werden und startet einen Tag früher als die Personenfähre, damit beide Schiffe gleichzeitig in Wadi Halfa ankommen. Für den Katzmat bedeutet das 3 Tage allein im MAT, wenn alles gut geht. Wohl ist uns dabei nicht, denn wir wissen, dass er alle Breckies in der ersten Stunde auffressen wird, egal, wie viel wir ihm hinstellen. Schlimmer ist es für Tara, den Hund von Erich und Alexandra, denn der braucht regelmässig Futter und Ausgang. Der örtliche Organisator verspricht eine gute Betreuung des Hundes, und so starten Bodo und Erich am Sonntag morgen ins Abenteuer Auto verladen. <br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100214-Aegypten_Faehre1.jpg">Ponton</a><br />
<br />
Der Ponton sieht genau so aus, wie man es aus afrikanischen Dokumentationen kennt und bei denen man gedacht hat: das kann doch nie gut gehen. Vor unseren Autos fahren zwei große Trucks mit der Aufschrift "Tour d´Afrique" auf das Boot. Die Fahrer stellen ihre Fahrzeuge hin, wie es ihnen passt, schließen ab und gehen. Sie haben so genial geparkt, dass wir noch fünf Stunden brauchen, um unsere Autos einigermaßen akzeptabel dazwischen zu quetschen. Erich holt sich einige Beulen und unser MAT hängt hinten etwas über die Ladefläche hinaus. <br />
<br />
<a href="http://www.kuestenblog.de/media/2/20100214-Aegypten_Faehre2.jpg">Ponton</a><br />
<br />
Wer sind diese Idioten von Truckfahrern? Sie fahren die Versorgungsfahrzeuge für eine organisierte Fahrrad-Tour von Kairo nach Kapstadt. Fast 80 Fahrradfahrer aus der ganzen Welt werden uns auf der Fähre inklusive ihrer Fahrräder begleiten. Na, da sind wir ja mal gespannt...<br />
]]></description>
 <category>Reiseberichte</category>
<comments>http://www.kuestenblog.de/index.php?itemid=316</comments>
 <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:30:00 +0100</pubDate>
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