Mit LKW und Katze in Afrika

  1. Camouflage

    Eine Familie Sandgänse kreuzt unseren Weg. Die Eltern flüchten laut schimpfend, um den Feind, also uns, abzulenken. Die Küken legen sich mucksmäuschenstill auf den Boden. Und sie sind so gut getarnt, dass wir sie kaum wieder finden, obwohl wir doch wissen, wo sie sind.

    Bildausschnitt des obigen Fotos. Küken gefunden?

    Was tun? Die Eltern weg, die Kleinen auf der Piste. Wir warten. Wir grillen in der Hitze, die armen Kleinen auch. Nach einiger Zeit erbarmt sich Bodo und scheucht die Küken vorsichtig weg von der Piste und hinein in den Schatten. Wir können weiter.

     
  2. Rhino Trust Camp im Ugab-River

    Nach all den Pistentagen wieder Erholung auf einem Campingplatz. Das “Rhino Trust Camp” liegt direkt am Ugab-River mitten im Outback. Hier führen nur eher schwierige Pisten her und trotzdem finden sich heute 5 Autos zusammen.

    Natürlich gibt es keinen Strom, und Wasser nur aus dem Tank. Die Buschdusche funktioniert dafür einwandfrei. Erst macht man unter einem ausrangierten Blechfass voller Wasser Feuer. Hat das Wasser die gewünschte Temperatur erreicht, zapft man über einen Wasserhahn die benötigte Menge ab und füllt sie in einen Blecheimer. Der Blecheimer hängt an einem Seil und kann hochgezogen werden. Und jetzt sieht man auch Duschkopf und Wasserhebel unter dem Eimer. Der Rest geht wie von selbst.



    Ausgiebige Spaziergänge, vor allem nachts, sind unbewaffnet nicht zu empfehlen, sagen Wildführer und Schilder. Wir laufen tagsüber den Ugab ab, sehen aber nur Affen und einen Springbock. Wo sind diese blöden Elefanten nur?



    Zur -> Karte Rhino Trust Camp



     
  3. Frühaufsteher

    Das ist anders als in Berlin: Wir stehen vor Sonnenaufgang auf. Aber für die Bilder lohnt es sich. Und die Temperaturen sind natürlich erträglicher.