16/02: Essaouira: Fest in britischer Hand
Wir landen gut in Essaouira, schlendern durch die Altstadt und den Hafen und suchen auch hier vergeblich nach deutschen Zeitschriften. Nur britische Boulevard-Magazine, Kochbücher und Immobilienheftchen auf Englisch. Dem Bericht von vor zwei Jahren ist wenig hinzuzufügen.

Blogbericht: Shoppen in Essaouira und Orientalisches Einkaufsparadies.
Dafür ein Hinweis in eigener Sache:
Nach unseren Berichten mag der Eindruck entstehen, Marokko sei tiefstes Drittland ohne jegliche zivilisatorische Entwicklung. Dem ist natürlich nicht so. Wir sind so verrückt und fahren gerne Pisten, kaufen in möglichst kleinen Läden und schauen auch neugierig in Hinterstraßen.
In Marokko gibt es zwischen allen Städten gute Teerstraßen, etliche Campingplätze und in den Großstädten auch europäisch sortierte Supermärkte. Die Freundlichkeit der Menschen ist hier für jemanden, der den deutschen Umgangston gewöhnt ist, schlichtweg überwältigend.
Die Kriminalität ist geringer als in Südeuropa. Marokko geht hart mit Neppern, Schleppern und Bauernfängern um und es gibt eine extra Touristenpolizei, die auch hart durchgreift. Die Bettelei ist überschaubar. Ein guter Muslim gibt sowieso den Armen ab und es ist nicht ungewöhnlich zu sehen, wie Bettler (meist Alte, kranke Menschen oder allein stehende Frauen) von Marokkanern einen Dirham bekommen, während die Touristen verärgert wegschauen.
Man kann jeden Marokkaner nach dem Weg fragen oder einen Handwerker danach, was er gerade macht und bekommt sicher eine gute Erklärung. Deutsche Sauberkeit findet sich zwar selten. Aber die Atmosphäre von Gemeinschaft und einer positiven Lebensauffassung ist allgegenwärtig und erinnert vielleicht ein wenig an ein Deutschland von vor 40 Jahren, als es mehr um Inhalt und Aufbau statt um Status und Profit ging.


Blogbericht: Shoppen in Essaouira und Orientalisches Einkaufsparadies.
Dafür ein Hinweis in eigener Sache:
Nach unseren Berichten mag der Eindruck entstehen, Marokko sei tiefstes Drittland ohne jegliche zivilisatorische Entwicklung. Dem ist natürlich nicht so. Wir sind so verrückt und fahren gerne Pisten, kaufen in möglichst kleinen Läden und schauen auch neugierig in Hinterstraßen.
In Marokko gibt es zwischen allen Städten gute Teerstraßen, etliche Campingplätze und in den Großstädten auch europäisch sortierte Supermärkte. Die Freundlichkeit der Menschen ist hier für jemanden, der den deutschen Umgangston gewöhnt ist, schlichtweg überwältigend.
Die Kriminalität ist geringer als in Südeuropa. Marokko geht hart mit Neppern, Schleppern und Bauernfängern um und es gibt eine extra Touristenpolizei, die auch hart durchgreift. Die Bettelei ist überschaubar. Ein guter Muslim gibt sowieso den Armen ab und es ist nicht ungewöhnlich zu sehen, wie Bettler (meist Alte, kranke Menschen oder allein stehende Frauen) von Marokkanern einen Dirham bekommen, während die Touristen verärgert wegschauen.
Man kann jeden Marokkaner nach dem Weg fragen oder einen Handwerker danach, was er gerade macht und bekommt sicher eine gute Erklärung. Deutsche Sauberkeit findet sich zwar selten. Aber die Atmosphäre von Gemeinschaft und einer positiven Lebensauffassung ist allgegenwärtig und erinnert vielleicht ein wenig an ein Deutschland von vor 40 Jahren, als es mehr um Inhalt und Aufbau statt um Status und Profit ging.
