23/12: Genug von der Plastikküste
Uns wird klar, dass wir Weihnachten nicht auf Don Cactus verbringen möchten. Eingelullt von Sonne, Wärme und netten Menschen merken wir plötzlich, dass schon fast vier Wochen vergangen sind, seit wir aus Caputh gestartet sind. Also packen wir schnell und fahren einfach los.

Links: Rififis Familie wird uns wohl nachtrauern. Oder, was wahrscheinlicher ist, der sicheren Verpflegung durch unser Katzenfutter.
Rechts: Weihnachtsfutter für Spanier – Schinken im Supermarkt. So eine Keule gehört einfach zum Fest.
Einmal noch in den Supermercado, es tobt der Weihnachtswahnsinn. Diese Art von Megakonsum mit aufpolierte Markengeschäften zwischen Müll, Bauschutt und Asphaltstraßen werden wir nicht vermissen Andererseits ist es schön, einfach das kaufen zu können, was man haben möchte, das wird sich in Afrika ja ändern. Ich wollte mal in einem typischen marokkanisch-ländlichen Kleinladen Käse fürs Frühstück kaufen. Es gab sowieso nur LaVachequirit, diesen französischen Schmelzkäse, aber der Ladenbesitzer wollte mir höchstens zwei Ecken verkaufen, auf keinen Fall die ganze Schachtel, es könne ja noch jemand kommen und auch Käse wollen. In Marokko gelten diese Engpässe allerdings nur für solche Luxusgüter, das muss dazu gesagt werden. Brot, Nudeln, Gemüse und Obst sind überall zu haben.

Roquetas – Beton bis zum Horizont. Wer, das fragen wir uns immer wieder, kauft nur all diese Appartements und möchte hier wohnen?
Anschließend nach Almeria aufs Fährgelände. Am gleichen Abend geht eine Fähre nach Nador, Abfahrt 23.00 Uhr, Ankunft 7.00 Uhr am nächsten Tag, das hört sich doch gut an. Wir buchen und sind 12 Stunden später auf marokkanischem Boden.
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Links: Rififis Familie wird uns wohl nachtrauern. Oder, was wahrscheinlicher ist, der sicheren Verpflegung durch unser Katzenfutter.
Rechts: Weihnachtsfutter für Spanier – Schinken im Supermarkt. So eine Keule gehört einfach zum Fest.
Einmal noch in den Supermercado, es tobt der Weihnachtswahnsinn. Diese Art von Megakonsum mit aufpolierte Markengeschäften zwischen Müll, Bauschutt und Asphaltstraßen werden wir nicht vermissen Andererseits ist es schön, einfach das kaufen zu können, was man haben möchte, das wird sich in Afrika ja ändern. Ich wollte mal in einem typischen marokkanisch-ländlichen Kleinladen Käse fürs Frühstück kaufen. Es gab sowieso nur LaVachequirit, diesen französischen Schmelzkäse, aber der Ladenbesitzer wollte mir höchstens zwei Ecken verkaufen, auf keinen Fall die ganze Schachtel, es könne ja noch jemand kommen und auch Käse wollen. In Marokko gelten diese Engpässe allerdings nur für solche Luxusgüter, das muss dazu gesagt werden. Brot, Nudeln, Gemüse und Obst sind überall zu haben.

Roquetas – Beton bis zum Horizont. Wer, das fragen wir uns immer wieder, kauft nur all diese Appartements und möchte hier wohnen?
Anschließend nach Almeria aufs Fährgelände. Am gleichen Abend geht eine Fähre nach Nador, Abfahrt 23.00 Uhr, Ankunft 7.00 Uhr am nächsten Tag, das hört sich doch gut an. Wir buchen und sind 12 Stunden später auf marokkanischem Boden.