Seit Jahren schon schmieden wir Reisepläne wie mit dem Kanu durch die Südsee, zu Fuß über Trails durch Amerika, mit dem Auto durch Afrika, mit Traktor durch Europa oder mit dem Segelboot rund um die Welt. Eine Idee toller als die andere.
Irgendwann ging uns aber auf, dass für uns der aufregendste Plan der ist, keinen festen Plan zu haben. Sich jetzt zu entscheiden, wo es gleich hingehen soll. Keine Reiseführer konsultieren, keine Flüge oder Unterkünfte reservieren, einfach alles offen lassen und schauen, was passiert.

Bei unseren letzten Reisen waren diese spontanen Episoden eigentlich immer die spannendsten. In Boston verirrten wir uns auf dem Weg zur Autovermietung und lernen an der Bushaltestelle eine nette ältere Dame kennen, die nach dem Krieg aus Deutschland ausgewandert war und uns spontan zu sich einlud. In Algerien verfehlten wir die Straße um einige Kilometer und trafen mitten im Nirgendwo - von Horizont zu Horizont eine einzige Sandebene - eine Beduinenfamilie mit ihren Kamelen, die ohne Kompass schnurstracks auf den noch Kilometer entfernten Brunnen zuhielten (wir haben das später mit GPS nachgeprüft).

Lieblinge Lieblinge

So haben wir also unsere Wohnung gekündigt, unseren Besitz und unsere Verpflichtungen reduziert und uns ein mobiles Expeditions-Heim gebaut.
Unsere Reise begann eigentlich schon, indem wir uns in Sigmaringen auf das Abenteuer Autobau eingelassen haben. Viele unvorhergesehene Dinge sind passiert, es gab auch schwierige Zeiten, aber langweilig war es nie. Und jetzt schauen wir also, was gleich wieder passieren wird.

Unsere Reiseberichte versuchen wir online regelmäßig zu aktualisieren und über Grüße freuen wir uns immer. Einfach schreiben an
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Bis hoffentlich bald!


Bodo, ultimativer Expeditionsmobil-Bauer von Welt und Nichtwelt. Hier beim Frühstück.




Bine, Brotschneiden war gestern. Kampfhase im Dienst.

Rififi überall gemütlich
Rififi hat alles im Blick